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BGM-ROI: Für jeden investierten Euro 2,70 € zurück — so rechnet sich Gesundheitsmanagement

Für viele Geschäftsführer klingt betriebliches Gesundheitsmanagement nach einem Nice-to-have. Die Zahlen erzählen eine andere Geschichte: Jeder in BGM investierte Euro bringt im Schnitt 2,70 Euro zurück — belegbar durch die Auswertung von über 2.400 Studien.

BGM-Maßnahmen und Psych GB: Was sagen die Studien wirklich?

Die Initiative Gesundheit und Arbeit (iga) hat in einem ihrer umfassendsten Reports über 2.400 Studien zur wirtschaftlichen Wirksamkeit betrieblicher Gesundheitsförderung ausgewertet. Das Ergebnis ist eindeutig: Gut geplante BGF-Maßnahmen erzeugen einen positiven Return on Investment — und das nicht nur in Großkonzernen, sondern auch in KMU.

  • 1:2,7ROI Fehlzeiten (iga)
  • 1:3,27ROI medizin. Kosten (Chapman)
  • −26%Fehlzeiten bei syst. BGM

Die Meta-Evaluation von Chapman (2012), die 62 Studien zur ökonomischen Bewertung von betrieblichen Gesundheitsprogrammen (PDF) zusammenfasst, belegt einen ROI von 1:3,27 für medizinische Kosteneinsparungen und 1:2,73 für die Reduktion von Fehlzeiten. Noch deutlicher wird das Bild beim WHO-Wert (siehe World Health Organization, „Saving lives, spending less: the global investment case for noncommunicable diseases“, als PDF / 2,3 MB): Volkswirtschaftlich liegt die Prävention von nicht-übertragbaren Krankheiten (NCDs) zu der auch BGM-Maßnahmen zählen, bei einem ROI von 1:7. Das heißt, dass jeder investierte Euro in strategische Prävention langfristig rund sieben Euro an wirtschaftlichem Nutzen generiert. Das zeigt eindeutig, dass Prävention ein relevanter Investitionshebel und kein Kostenblock ist.

Der versteckte Kostentreiber: Präsentismus

Die meisten Arbeitgeber denken bei psychischen Erkrankungen sofort an Fehlzeiten — also Tage, an denen Mitarbeitende nicht erscheinen. Was dabei übersehen wird: Laut IGA-Report entstehen 65 Prozent aller gesundheitsbedingten Produktivitätsverluste durch Präsentismus — also durch Mitarbeitende, die trotz Beeinträchtigung zur Arbeit kommen und dabei deutlich unter ihrer Kapazität arbeiten.

Rechenbeispiel: Bei 100 Mitarbeitenden entstehen durch Präsentismus Kosten von etwa 239.400 € pro Jahr — verglichen mit 119.700 € durch direkte Fehlzeiten. Wer nur Krankmeldungen zählt, sieht weniger als die Hälfte des Problems.

So berechnen Sie den BGM-ROI für Ihr Unternehmen

Eine vereinfachte Kosten-Nutzen-Rechnung für einen Betrieb mit 50 Mitarbeitenden zeigt das Potenzial: Bei einer psychischen Erkrankungsquote von 7 Prozent und durchschnittlich 35 Fehltagen pro Fall entstehen jährlich Kosten von rund 36.750 Euro allein durch Absentismus — ohne Präsentismus und Fluktuationskosten. Eine gezielte BGF-Investition von 5.000 Euro, die Fehlzeiten um 25 Prozent reduziert, spart damit über 9.000 Euro und erzeugt einen ROI von 1:1,8 — im ersten Jahr.

Warum nicht jedes BGM-Programm funktioniert

Die iga-Studien zeigen aber auch: Nicht jede Maßnahme erzeugt einen positiven ROI. Gießkannen-Angebote ohne Bedarfsanalyse, isolierte Kurse ohne strukturelle Einbettung und Maßnahmen ohne Wirksamkeitskontrolle verfehlen ihr Ziel. Der entscheidende Faktor ist die Psych GB: Sie liefert die Datengrundlage, auf deren Basis Maßnahmen gezielt und wirtschaftlich eingesetzt werden können.

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